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Flöhe bei Hund und Katze erkennen und behandeln

Von PET42 RedaktionVeröffentlicht Juni 20263 Min. Lesezeit

Symptome erkennen und Flöhe erfolgreich bekämpfen Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hunden und Katzen.

Flöhe bei Hund und Katze erkennen und behandeln

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Symptome erkennen und Flöhe erfolgreich bekämpfen

Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hunden und Katzen. Ein Flohbefall ist nicht nur lästig, sondern kann für dein Tier auch unangenehm werden und weitere gesundheitliche Probleme verursachen. Umso wichtiger ist es, die ersten Anzeichen frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln.

Woran erkennt man Flöhe?

Nicht immer sieht man die Flöhe direkt. Oft fallen zunächst die Symptome auf:

Besonders häufig finden sich Flöhe im Bereich von:

Ein typischer Hinweis ist sogenannter Flohkot. Dabei handelt es sich um kleine schwarze Krümel im Fell. Werden diese auf einem feuchten Taschentuch verrieben, färben sie sich rötlich.

  • Häufiges Kratzen
  • Vermehrtes Beißen oder Knabbern am Fell
  • Unruhe
  • Hautrötungen
  • Haarausfall
  • Kleine Krusten oder Hautentzündungen
  • Übermäßiges Putzen bei Katzen
  • Rücken
  • Schwanzansatz
  • Bauch
  • Hals
  • Leistengegend

Warum Flöhe mehr als nur lästig sind

Flöhe saugen Blut und können dabei verschiedene Probleme verursachen:

Gerade Tiere mit Flohspeichelallergie reagieren oft schon auf einzelne Flohstiche mit massivem Juckreiz.

  • Starken Juckreiz
  • Flohspeichelallergie
  • Hautentzündungen
  • Blutarmut bei starkem Befall
  • Übertragung von Bandwürmern

Wie gelangen Flöhe auf Hund oder Katze?

Viele Tierhalter denken, Flöhe seien ein Problem von ungepflegten Tieren. Das stimmt nicht.

Flöhe können übertragen werden durch:

Selbst Wohnungskatzen können Flöhe bekommen, wenn Floheier oder Larven über Schuhe oder Kleidung ins Haus gelangen.

  • Kontakt mit anderen Tieren
  • Spaziergänge
  • Gärten und Parks
  • Tierpensionen
  • Wildtiere
  • die Umgebung

Warum man nicht nur das Tier behandeln darf

Das größte Problem:

Nur ein kleiner Teil der Flöhe befindet sich direkt auf dem Tier.

Der Großteil lebt als:

in der Umgebung.

Deshalb reicht es meist nicht aus, nur Hund oder Katze zu behandeln.

  • Eier
  • Larven
  • Puppen

Die Umgebung muss mitbehandelt werden

Bei einem Flohbefall sollten zusätzlich gereinigt werden:

Wichtig:

Andernfalls kann es immer wieder zu neuen Flohgenerationen kommen.

  • Körbchen
  • Decken
  • Kissen
  • Sofas
  • Teppiche
  • Kratzbäume
  • Autositze
  • Regelmäßig staubsaugen
  • Textilien möglichst heiß waschen
  • Staubsaugerbeutel direkt entsorgen

Welche Flohmittel gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von:

ab.

Daher empfiehlt sich immer eine individuelle Beratung beim Tierarzt.

  • Spot-ons
  • Tabletten
  • Halsbänder
  • Sprays
  • Tierart
  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • Lebensweise

Vorsicht bei Hausmitteln

Im Internet kursieren zahlreiche Tipps zu:

Wichtig zu wissen:

"Pflanzlich" bedeutet nicht automatisch wirksam oder sicher.

Besonders Katzen reagieren empfindlich auf viele ätherische Öle. Einige können sogar gesundheitsschädlich sein.

  • Essig
  • Kokosöl
  • ätherischen Ölen
  • Kräutermischungen

Wann zum Tierarzt?

Ein Tierarztbesuch ist sinnvoll bei:

  • Starkem Juckreiz
  • Hautentzündungen
  • Verdacht auf Flohspeichelallergie
  • Welpen oder Kitten
  • Unsicherheit bei der Behandlung
  • Wiederkehrendem Flohbefall

Fazit

Flöhe sind ein häufiges Problem bei Hunden und Katzen. Wer die ersten Symptome erkennt und konsequent handelt, kann einen Befall meist gut in den Griff bekommen.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Behandlung des Tieres, sondern auch die gründliche Reinigung der Umgebung. Bei der Wahl geeigneter Flohschutzmittel sollte man sich individuell durch den Tierarzt beraten lassen.

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Über den Autor

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