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Tränenflecken beim Hund: Ursachen, Pflege & Futtertipps

Von PET42 RedaktionVeröffentlicht Januar 20262 Min. LesezeitAktualisiert Januar 2026

Tränenflecken beim Hund: Ursachen, Pflege‑Tipps und ob Futterunverträglichkeiten eine Rolle spielen können.

Tränenflecken beim Hund: Ursachen, Pflege & Futtertipps

Inhalt

Was wirklich hilft – und was sie verschlimmert

Tränenflecken sind bei vielen Hunden ein häufiges Thema und fallen besonders bei hellem Fell stark auf. Oft werden sie als reines Pflegeproblem gesehen, dabei liegen die Ursachen meist tiefer.

Was sind Tränenflecken beim Hund?

Tränenflecken sind rötlich-braune oder rostfarbene Verfärbungen im Fell. Sie treten vor allem unter den Augen auf, können aber auch rund ums Maul, an den Pfoten, im Bart oder im Genitalbereich entstehen. Immer dort, wo Fell regelmäßig mit Tränenflüssigkeit oder Speichel in Kontakt kommt, können sich solche Verfärbungen bilden.

Warum entstehen Tränenflecken?

Tränen erfüllen wichtige Aufgaben: Sie befeuchten, schützen und reinigen das Auge. Gleichzeitig enthalten sie jedoch Eiweiße, Fette, Mineralstoffe und sogenannte Porphyrine. Diese Farbstoffe entstehen beim natürlichen Abbau von Hämoglobin und werden normalerweise über den Darm ausgeschieden.

Gelangen Porphyrine vermehrt über Tränen oder Speichel ins Fell, verfärbt sich dieses – besonders sichtbar bei hellem Fell. Zusätzlich schafft dauerhafte Feuchtigkeit ein Milieu, in dem sich Bakterien oder Hefen leichter vermehren können, was die Verfärbung verstärkt.

Was Tränenflecken oft verschlimmert

Viele Maßnahmen wirken kurzfristig, verschärfen das Problem aber langfristig:

  • aggressive Reinigungs- oder Bleichprodukte
  • alkoholhaltige Lösungen
  • starkes oder häufiges Reiben
  • ungeeignete Hausmittel

Sie reizen Haut und Augen und können die Tränenproduktion zusätzlich anregen.

Was wirklich helfen kann

Bewährt hat sich ein sanfter, konsequenter Ansatz:

  • tägliches vorsichtiges Reinigen mit milden, augengeeigneten Produkten
  • Fell im Augenbereich kurz und sauber halten
  • Feuchtigkeit regelmäßig entfernen
  • Reizstoffe in der Umgebung reduzieren

Auch die Fütterung spielt eine Rolle: Eine nicht optimal abgestimmte Ernährung kann Stoffwechsel, Schleimhäute und Tränenfluss beeinflussen. Tränenflecken sind daher oft kein reines Pflegeproblem, sondern ein Hinweis auf ein inneres Ungleichgewicht.

Fazit

Tränenflecken entstehen nicht über Nacht und lassen sich selten schnell „wegpflegen“. Geduld, sanfte Pflege und eine passende Fütterung sind der nachhaltigste Weg, um Verfärbungen zu reduzieren und neuem Auftreten vorzubeugen.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet für den schnellen Überblick.

Woher kommen Tränenflecken beim Hund?

Häufig durch vermehrten Tränenfluss, verstopfte Tränenkanäle oder Reizungen. Auch Futter und Fellpflege können eine Rolle spielen.

Hilft eine Futterumstellung?

Bei Unverträglichkeiten kann eine Umstellung helfen. Wichtig ist jedoch, die Ursache gezielt abklären zu lassen.

Über den Autor

PET42 Redaktion

Die PET42 Redaktion bündelt Ernährungswissen, Praxis-Erfahrungen und aktuelle Forschung, um verständliche Fütterungsempfehlungen für Hunde zu liefern.

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