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Fellwechsel beim Hund: Was hilft, wenn der Hund extrem haart?

Im Frühling und Herbst verlieren viele Hunde deutlich mehr Haare. Mit der richtigen Pflege erkennst du, was normal ist und wann eine Untersuchung sinnvoll wird.

Fellwechsel beim Hund: Was hilft, wenn der Hund extrem haart?

Im Frühling und Herbst verlieren viele Hunde deutlich mehr Haare. Mit der richtigen Pflege erkennst du, was normal ist und wann eine Untersuchung sinnvoll wird.

Warum Hunde im Herbst mehr haaren

Das Fell wächst in verschiedenen Phasen. Tageslicht, Temperatur, Rasse, Alter und Haltung beeinflussen diesen Rhythmus. Bei vielen Hunden wird im Frühling und im frühen Herbst besonders viel altes Haar abgestoßen. Hunde mit dichter Unterwolle können in dieser Zeit große Mengen Fell verlieren, obwohl Haut und neues Haarkleid gesund sind.

Auch Hunde, die überwiegend in beheizten Räumen leben, haaren. Durch gleichmäßiges Licht und konstante Temperaturen kann der Fellwechsel weniger klar abgegrenzt sein und sich über längere Zeit verteilen.

So unterstützt du den normalen Fellwechsel

Regelmäßiges Bürsten entfernt lockere Haare, verteilt den natürlichen Hauttalg und hilft dir, Hautveränderungen früh zu entdecken. Die Bürste muss zum Felltyp passen. Ein kurzhaariger Hund braucht ein anderes Werkzeug als ein Hund mit dichter Unterwolle oder langem, seidigem Fell.

Bürste sanft in Wuchsrichtung und übe keinen starken Druck aus. Ziehen, hektisches Arbeiten oder scharfe Kanten können die Haut reizen. Verfilzungen sollten vorsichtig gelöst werden. Sitzen sie dicht auf der Haut, ist ein professioneller Hundesalon oder die Tierarztpraxis die bessere Wahl.

Bade deinen Hund nur so häufig wie nötig und verwende ein für Hunde geeignetes Shampoo. Menschenshampoo kann die Hautbarriere stören. Nach einem Bad muss das Fell vollständig trocknen, besonders bei dichter Unterwolle.

Wann starkes Haaren nicht mehr normal wirkt

Ein natürlicher Fellwechsel führt normalerweise nicht zu kahlen Stellen. Lass deinen Hund untersuchen, wenn du eines dieser Zeichen bemerkst:

  • kahle, scharf begrenzte oder symmetrische Bereiche
  • starker Juckreiz oder Schmerzen
  • Rötung, Schuppen, Krusten oder nässende Haut
  • unangenehmer Geruch
  • deutliche Müdigkeit, Gewichtsveränderung oder vermehrten Durst

Mögliche Ursachen reichen von Parasiten und Infektionen über Allergien bis zu hormonellen oder anderen inneren Erkrankungen. Das Aussehen des Fells allein reicht für eine Diagnose nicht aus.

Braucht mein Hund Öl oder Biotin?

Ein gesundes Haarkleid benötigt ausreichend Energie, Eiweiß, essenzielle Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel liefert diese Nährstoffe bereits in abgestimmten Mengen. Zusätzliche Präparate sind deshalb nicht automatisch hilfreich.

Zu viel Öl erhöht die Kalorienmenge und kann Verdauungsprobleme auslösen. Einzelne Vitamine und Mineralstoffe können bei übermäßiger Zufuhr die Nährstoffbalance stören. Bei auffälligem Fell oder diagnostizierter Erkrankung sollte die Ergänzung gezielt mit Tierarztpraxis oder tierärztlicher Ernährungsberatung geplant werden.

PET42 Redaktion

Über den Autor

Die PET42 Redaktion bündelt Ernährungswissen, Praxis-Erfahrungen und aktuelle Forschung, um verständliche Fütterungsempfehlungen für Hunde zu liefern.

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Persönlich statt pauschal

Gesundes Fell beginnt mit der Gesamtversorgung

Wenn dein Hund stark haart, lohnt sich neben der Fellpflege ein Blick auf Futtermenge, Lebensphase, Aktivität, Verträglichkeit und mögliche Extras. Der PET42 Futtercheck hilft dir, die Fütterung strukturiert einzuordnen und passende Optionen für deinen Hund zu vergleichen.

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