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Herbstgrasmilben beim Hund: Symptome erkennen und richtig handeln

Wenn dein Hund nach dem Spaziergang plötzlich heftig an den Pfoten knabbert, können Herbstgrasmilben dahinterstecken. So erkennst du die typischen Hinweise.

Herbstgrasmilben beim Hund: Symptome erkennen und richtig handeln

Wenn dein Hund nach dem Spaziergang plötzlich heftig an den Pfoten knabbert, können Herbstgrasmilben dahinterstecken. So erkennst du die typischen Hinweise und hilfst deinem Hund richtig.

Was sind Herbstgrasmilben?

Herbstgrasmilben leben als erwachsene Tiere im Boden. Für Hunde problematisch sind ihre winzigen Larven. Sie sitzen auf Gräsern und niedrigen Pflanzen und gelangen beim Spaziergang auf die Haut. Dort sammeln sie sich besonders gern an Stellen mit dünner Haut und wenig Fell.

Die Larven sind orange bis rötlich gefärbt und mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Aktiv sind sie vor allem an warmen und trockenen Tagen vom Sommer bis in den Herbst. Der Name ist deshalb etwas irreführend, denn die ersten Beschwerden können schon im Juli auftreten.

Typische Stellen und Beschwerden

Besonders häufig betroffen sind die Zwischenräume der Zehen, Pfotenränder, Bauch, Brust, Achseln, Leisten und der Bereich rund um Augen oder Schnauze. Manche Hunde reagieren kaum. Andere entwickeln einen sehr starken Juckreiz.

Achte auf folgende Veränderungen:

  • häufiges Lecken oder Knabbern an den Pfoten
  • gerötete oder gereizte Haut
  • kleine Papeln, Krusten oder nässende Stellen
  • Unruhe nach Spaziergängen
  • dünner werdendes Fell durch intensives Kratzen

Winzige orange Punkte auf der Haut können ein Hinweis sein. Eine sichere Diagnose stellt die Tierarztpraxis durch die Untersuchung der Haut und bei Bedarf unter dem Mikroskop.

Was du jetzt tun kannst

Spüle Pfoten, Beine und Bauch nach dem Spaziergang vorsichtig mit klarem Wasser ab. Trockne die Haut gründlich, besonders zwischen den Zehen. Wasche Decken und Liegeplätze regelmäßig. Das entfernt mögliche Larven aus der Umgebung und hält gereizte Haut sauber.

Verzichte auf ätherische Öle, Alkohol, aggressive Desinfektionsmittel und Hausmittel, die auf entzündeter Haut brennen können. Auch Medikamente für Menschen gehören nicht auf die Haut deines Hundes.

Bei starkem Juckreiz, offenen Stellen, Schwellungen oder wiederkehrenden Beschwerden sollte dein Hund tierärztlich untersucht werden. Die Behandlung richtet sich nach dem Hautzustand. Manchmal müssen zusätzlich bakterielle oder andere entzündliche Folgen behandelt werden.

So beugst du neuen Beschwerden vor

Wenn dein Hund jedes Jahr reagiert, meide bekannte Wiesen an warmen, trockenen Tagen oder wähle Wege mit kurzem Bewuchs. Kontrolliere nach dem Spaziergang Pfoten, Bauch und Gesicht. Ein früher Blick auf die Haut verhindert, dass kleine Reizungen unbemerkt größer werden.

PET42 Redaktion

Über den Autor

Die PET42 Redaktion bündelt Ernährungswissen, Praxis-Erfahrungen und aktuelle Forschung, um verständliche Fütterungsempfehlungen für Hunde zu liefern.

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Persönlich statt pauschal

Juckreiz hat viele mögliche Ursachen

Juckreiz kann auch durch Flöhe, andere Milben, Allergien, Infektionen oder eine gereizte Hautbarriere entstehen. Eine ausgewogene Fütterung ersetzt keine Diagnose, sie gehört aber zur langfristigen Versorgung von Haut und Fell. Der PET42 Futtercheck hilft dir, die aktuelle Ration deines Hundes passend zu Alter, Gewicht, Aktivität und gesundheitlichen Besonderheiten einzuordnen.

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